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Ibrahim Abd al-Magid--- Keiner schläft in Alexandria

Der Autor :
Ibrahim Abd el-Magid (Ibrahîm Abd al-Ma?îd; geb. 1946) ist in Alexandria aufgewachsen, hat Philosophie studiert und wohnt und arbeitet (als Schriftsteller, Journalist und Verleger) seit Jahrzehnten in Kairo. Er hat vierzehn Romane und fünf Erzählsammlungen veröffentlicht, deren „Helden“ im Allgemeinen „kleine Leute“ sind, Ägypter, die sich mehr schlecht als recht durchschlagen und sich immer wieder auch gegen die politischen Verhältnisse behaupten müssen.

Auf Deutsch liegt ein Roman vor: Die andere Stadt (übers. Von Mona Naggar; Berlin [Das arabische Buch], 1999).

Der Roman :

Es ist „Weltkrieg“, der so heisst, weil ihn die Europäer in die Welt hinaus getragen haben. Auch nach Ägypten, dem sich der zunächst fern geglaubte Zweite Weltkrieg immer drohender nähert. Die Briten sind dort seit 1882, und Anfang der 1940er Jahre beginnen Deutschland und Italien schlimme Bombardements Alexandrias. Diese Stadt zu jener Zeit ist Ort der Handlung. Der Roman (1996 erschienen) ist der erste Band einer „Alexandria-Trilogie“, deren zweiter Band, Ambervögel (erschienen 2000), von den Jahren 1956ff. handelt, als die Nicht-Ägypter die Stadt in Scharen verliessen, und deren dritter Band, Umwölktes Alexandria (erschienen 2012), die allmähliche „Salafisierung“ oder „Wahhabisierung“ der „Perle am Mittelmeer“ in den 1970er Jahren beschreibt. Drei Bände also, die die Entwicklung Alexandrias von einer kosmopolitischen Metropole über den Exodus der Ausländer hin zu einer Stadt zeigen, in der die enge saudi-arabische Islamversion immer mehr an Boden gewinnt. Zentral in Keiner schläft in Alexandria sind zwei Freunde, der eine Muslim, der andere Kopte, die verzweifelt versuchen, sich und ihren Angehörigen in schwieriger Zeit das Überleben zu sichern und dabei ihre Würde zu behalten.  


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