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Achlam Bischerat--- Deckname "Schmetterling"

Die Autorin:
Achlam Bischarat (A?lâm Bišarât) ist Palästinenserin, geb. 1975. Sie arbeitet am Kulturministerium in Ramallah im Bereich der Ausbildung für kreatives Schreiben. Aus ihrer Feder gibt es einige Sammlungen von Erzählungen.
Der vorliegende Roman hat mehrere Preise im Bereich der Jugendliteratur gewonnen.

Das Buch:
Es ist ein kleines Büchlein, in dem an sich alles steht, was in eine Buch gehört, das Jugendlichen die Situation in Palästina verdeutlichen, das zeigen will, unter welchen materiellen und emotionellen Bedingungen dort gelebt wird. Und all das durch die Augen und aus dem Blickwinkel eines vielleicht zwölf- oder dreizehnjährigen Mädchens, also „unschuldig“, „ideologielos/~frei“, neutral.
Ein Mädchen, das in Nablus wohnt, Eltern und Freundinnen hat und zur Schule geht, und dem sich viele Fragen über die Lebenssituation aufdrängen, die es in einer „Geheimakte“ in seinem Gehirn ablegt. Die Erwachsenen wollen ja gewisse Fragen nicht beantworten, weil man schlafende Hunde nicht wecken sollte. Also bleibt unbeantwortet, warum alles irgendwie traurig wird in diesem Land. Warum der Vater hebräische Nachrichten hört und über al-Dschasîra schimpft. Warum der eine Onkel einen unschönen langen Bart trägt. Warum ein anderer Onkel die Frau seines gefallenen Bruders heiratet. Warum es in Jordanien keine Checkpoints gibt.
Dann gibt es diese Schule, in die man immer gehen muss – was aber oft auch amüsant ist. Denn da hat es Klassenkameradinnen, deren Verwandte Agenten sind, oder etwa nicht? Doch da gibt es auch den Unterricht über die Fortpflanzung durch Sperma und Ei – wobei offen bleibt, wie das Sperma zum Ei gelangt.
Eben, die Geschichte eines jungen Mädchens, wie es überall leben und zur Schule gehen könnte, wie es überall mit Vater, Mutter Geschwistern und Freundinnen zusammen leben könnte. Aber, es lebt in Palästina, einem Gebiet, in dem alles immer irgendwie traurig, bedrückend wird.

Leseprobe (PDF)

 
 
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