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Hassan Nasr---Die Hahnenkopfdateien

Der Autor:
Hassan Nasr ist 1937 in Tunis geboren, in der Altstadt aufgewachsen. Später hat er nicht nur an der traditionsreichen Saitûna-Universität in seiner Heimatstadt, sondern auch in Bagdad studiert. So erklärt sich seine enge Beziehung zum Arabischen. Die Schriftsprache ist ihm geläufig und nahe. Jahrzehnte lang hat er sie als Oberschullehrer unterrichtet. Sein Verhältnis zum Französischen ist eher distanziert. Gelebt hat er in verschiedenen arabischen Ländern. Seit inzwischen über zehn Jahren ist Hassan Nasr pensioniert und lebt ganz dem Schreiben.
Hassan Nasr hat am literarischen Leben in Tunesien mitgewirkt, seit das Land im Jahre 1956 unabhängig wurde. Seine ersten Kurzgeschichten erschienen 1959 in verschiedenen Zeitschriften, und die Kurzgeschichte blieb (neben einigen wenigen kurzen Romanen) sein bevorzugtes Genre, in den letzten Jahren sind es häufig sogar Kürzestgeschichten von nur wenigen Zeilen Länge.

Der Roman:
Inhaltlich haben Hassan Nasrs Werke die Entwicklung Tunesiens begleitet. Auch Die Hahnenkopfdateien, erschienen 2001, ein Kurzroman, wenn es denn einer ist, der trotz all seiner Skurrilität und Surrealität und trotz seines meist märchenhaften Charakters in seltsamer Weise mit den Vorgängen von 2011 in Zusammenhang gebracht werden kann: Eine Rahmenerzählung berichtet von einer Stadt mit einem König, einer Prinzessin und Aufgaben, die gelöst werden müssen. Dann ist von der Digitalisierung alter Chroniken die Rede, die aber vom Computer etwas "selbständig" verarbeitet werden, was die darauf folgenden Berichte (der Hauptteil des kleinen Buches) zu fremdartigen Vignetten über eine durchaus erkennbare politische Situation werden lässt.
Im zweiten Teil der Rahmenerzählung erfolgt das Ende der Knechtung, der Beginn der Freiheit, das Erscheinen des Retters.

Leseprobe (PDF)

 
 
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